Inhalte, Themen und Organisation

Wie in der Konzeption erwähnt, umfasst der Personenkreis des Projektes den Frühbereich, den Schulkindergarten, den Schulbereich (Regel- und Sonderschule) sowie weitere außerschulisch tätige TeilnehmerInnen. Diese große Bandbreite weist auch auf die Komplexität des Themas.

Zu Beginn des Projektes im Frühjahr 2001 erhielt jede einzelne Arbeitsgruppe einen  Themenkatalog, der durch mehrfache Evaluierung seine Bestätigung erfuhr und durch Ergänzungen erweitert wurde. Die zu bearbeitenden Inhalte und aktuellen Arbeitsthemen entstanden aus den Wünschen der TeilnehmerInnen und Wünschen der Projektleitung an die Arbeitsgruppen.


Arbeitsgruppe 1
Arbeitsbereich: Diagnose/ Therapie
Schulpsychologischer Dienst Lemgo

1. Diagnose-Instrumente der Versorger ( Diagnose-Konzepte, Fachstandards, Leitlinien...)
2. Kompensatorische Möglichkeiten der zentralen Fehlhörigkeit, Sprachwahrnehmungsproblem aus Sicht derunterschiedlichen Fachdisziplinen
3. Therapiekonzepte der unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen (Sprachheilpädagogik, Psychologie, Medizin...)
4. Diagnose/Therapie von Dyskalkulie



Arbeitsgruppe 2
Arbeitsbereich: Organisation/ Information/ Kooperation/ Fortbildung
Gesundheitskonferenz des Kreises Lippe

1. Anschriften von Institutionen, freien Praxen, Therapeuten bzgl. Diagnostik, Beratung, Therapie/ Förderung
2. Therapeutenlisten (Zugänge, Ressourcen, Arbeitsweise, Förderbereiche, Finanzierung, Wartezeiten ...)
3. Zugangswege und Restriktionen der Leistungsanbieter (gesetzliche Grundlagen, Budgets...)
4. Beobachtung, Beratung, Elterninformation vor Ort durch Ärzte (HNO-Ärzte, Kinderärzte), Schulärzte, SprachheilberaterInnen...
5. Informationsmaterial für MitarbeiterInnen der Kindergärten/Schulen (durch Schulärzte, Sprachheilbeauftragte, Beratungsstelle für Hörgeschädigte..)
6. Tagung/Informationsveranstaltung für ErzieherInnen und LehrerInnen u.a. zum Thema: Hilfsmöglichkeiten, Anlaufstellen, Förderung im Unterricht/ Alltag
7. Überregionale Verbindungen (Schulbuchverlage; z.B. Hörbücher)
8. Internetrecherche



Arbeitsgruppe 3
Arbeitsbereich: Kindergarten
Jugendamt Lemgo

1. Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben im Schulkindergarten, Klasse 1 der Grundschule, Klasse 1-5 der Sonderschulen (Früherfassung und -förderung, Neugestaltung des Lese-Lehrganges, Förderunterricht,
LRS-Förderung nach den LRS-Richtlinien, bisherige Praxis)
2. Fortbildung der LehrerInnen vor Ort, Schulamtsebene, Fachkongress des Bundesverbandes Legasthenie, fachärztliche Fortbildungen, multidisziplinäre Kolloquien...
3. Anamnesebögen für den Primarbereich; auch im Bereich: Feststellung des sonderpädagogischen Förderbe-
darfs (VOSF)
4. Fördermaterialien (zu Hause, in der Schule)
5. Rechtsgrundlagen/Gemeinsamer Unterricht/weiterführende Schulen



Arbeitsgruppe 4
Arbeitsbereich: Primarbereich (Schulkindergarten, Grundschule, Sonderschule)
Schulamt für den Kreis Lippe

1. Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben im Schulkindergarten, Klasse 1 der Grundschule, Klasse 1-5 der Sonderschulen (Früherfassung und -förderung, Neugestaltung des Lese-Lehrganges, Förderunterricht,
LRS-Förderung nach den LRS-Richtlinien, bisherige Praxis)
2. Fortbildung der LehrerInnen vor Ort, Schulamtsebene, Fachkongress des Bundesverbandes Legasthenie, fachärztliche Fortbildungen, multidisziplinäre Kolloquien...
3. Anamnesebögen für den Primarbereich; auch im Bereich: Feststellung des sonderpädagogischen Förderbe-
darfs (VOSF)
4. Fördermaterialien (zu Hause, in der Schule)
5. Rechtsgrundlagen/Gemeinsamer Unterricht/weiterführende Schulen

Jede Arbeitgruppe sollte mindestens einmal im Jahr eine Veranstaltung für den Personenkreis durchführen, dessen Interessen/ Ausbildung/ berufliche Aufgaben sich im entsprechenden Arbeitskreis wiederfinden. Diese Zielsetzung ließ sich, u.a. durch terminliche Probleme bedingt, nicht realisieren.
Unterstützung bei der Organisation dieser Veranstaltungen erhielten die Arbeitsgruppen durch Ansprechpartner, die sich dem Projekt zur Verfügung gestellt hatten.

Die TeilnehmerInnen des Projektes waren bei Projektstart nach dem benötigten Informationsbedarf und der vorhandenen Kompetenz an Hand eines Erfassungsbogens befragt worden. Der Inhalt dieses Screenings entspricht dem Themenkatalog des Projektes. Die anschließende Auswertung zeigte den Stand des Informationsbedarfs und der vorhandenen Kompetenz. Alle TeilnehmerInnen besaßen diese Auswertung, die auch die Dienstadressen der befragten TeilnehmerInnen beinhaltete. Diese  konnten also gegenseitig Kontakt aufnehmen, um Informationen weiterzugeben oder Informationen zu erhalten. Die ProjektteilnehmerInnen erhielten im Herbst 2003 Zugang zum Server "Bid-OWL" und konnten dort im virtuellen Raum über ein Internetportal kommunizieren. 

Neue Interessierte an der Projektarbeit  wurden ebenfalls nach ihrem Informationsbedarf bzw. Kompetenz befragt und erhielten Zugang zu den Daten der anderen TeilnehmerInnen.

Jede Arbeitsgruppe besaß eine Leiterin/ einen Leiter, die/der mit dem Projektleiter Kontakt hält. Die Treffen der Arbeitsgruppen fanden regelmäßig seit August 2001 statt. Die Gruppen hatten ihren eigenständigen Rhythmus und ihren eigenen Tagungsort. Im Februar 2005 beendeten die 4 Projektgruppen ihre Arbeit. Zur Zeit findet eine Neudefinierung der Projektarbeit statt.

Die Arbeitsthemen der einzelnen Gruppen können Sie auf den jeweiligen Seiten der Arbeitsgruppen einsehen.

Zur Absicherung von Risiken, die im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit entstehen können, sind die Mitglieder des Projektes bei der Berufgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtpflege gesetzlich versichert. Ebenso existiert eine Haftpflichtversicherung für Veranstaltungen des Projektes.